VKE - Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse e.V.
André Pollmann

André Pollmann

Interview mit André Pollmann

Publisher GLAMOUR / MYSELF / GQ / WIRED

Was war für Sie das innovativste Zeitschriftenprojekt?
Der Medienbranchendienst turi2 hat letztes Jahr erstmals ein Print-Magazin veröffentlicht. Es heißt "turi2 edition. Print – ein Plädoyer für Slow Media" und war ein tolles Beispiel dafür, dass sich manche Geschichten gedruckt einfach am besten erzählen lassen.

Ihr Lieblingsheft aus dem eigenen Verlag?
Wenn ich jetzt eine der Marken, die ich verantworte, nenne, komme ich in Teufelsküche.
Ein Highlight war für mich aber definitiv der Start des GLAMOUR Beauty Book als neues Spin-off. Die Redaktion schmiedet schon Pläne für die nächste Ausgabe und ich freu mich drauf.

Vor welcher Zeitschrift auf dem deutschen Markt haben Sie Hochachtung/Respekt?
Emotion.

..., weil
ich es beachtlich finde, wie Katarzyna Mol-Wolf die Marke mit unternehmerischem und journalistischem Geschick führt.

Welches Format fehlt noch auf dem deutschen Markt?
Zweimal jährlich gucke ich neidisch zu unseren Kollegen nach London, wenn "LOVE" erscheint. Sehr spitz, sehr künstlerisch und eine tolle Inspirationsquelle für Fashion-Fans und Kreative.

Zeitschriften und Kosmetik ...
... sind ein gutes Match.

Luxuskosmetik ...
... erinnert Frauen jeden Tag daran, wie leicht und schön es ist, sich selbst etwas Gutes zu tun.

 

Was lesen Sie wo? (Gattung/ Titel/ als Printversion, App oder kindle...)
Beim Frühstück
Nur am Sonntag lese ich beim Frühstück. Dann ist es die F.A.S. (Print).

Im Büro
Mediendienste (Print, Online), Textilwirtschaft (Print und Digital, Lifestyle-Zeitschriften (Print und Digital), Condé-Nast Internationale Ausgaben (Print und Digital)

Am Flughafen / im Flieger / Zug
Manager Magazin (Print), Spiegel (Print und Digital), Wired (Print), Nachrichtendienste (Digital)

Im Urlaub
Bücher (Print). In meinem letzten Urlaub auf Island war es das Buch "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" von Joachim Meyerhoff

Abends auf dem Sofa
Bücher (Print), Zeitschriften (Print)

Im Bett
Bücher (Print): Gerade lese ich "Stoner" von John Williams

Wohin entwickelt sich der Zeitschriftenmarkt bis 2017?
No pressure, no diamonds. Konkurrenz beflügelt die Kreativität und die starken Medienmarken werden weitere Innovationen hervorbringen.